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CETA-Abkommen

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CETA

Das CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada ist ein umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen. Es wurde bereits am 14.1.2017 im Amtsblatt (EU) Nr. L 11/23 veröffentlicht. Seit dem 21.9.2017 ist das Abkommen in Kraft und wird somit vorläufig angewendet. Die vollständige Anwendbarkeit des Handelsabkommens tritt erst ein, wenn alle Mitgliedstaaten CETA ratifiziert haben.

Ziel von CETA soll es unter anderem sein, gegenseitig nahezu alle Zölle (ca. 99 %) abzubauen. Bis auf wenige Produkte sollen die Zölle direkt bei Inkrafttreten des Abkommens auf null gesenkt werden. Es wird für einige Waren Zollkontingente geben.

Diese Ursprungsnachweise werden beim CETA-Abkommen möglich sein
Detaillierte Informationen finden Sie in der Datenbank „Warenursprung und Präferenzen online“. Zusätzlich gibt es ein Merkblatt des Zolls.

Wie bei der Ausstellung aller Präferenzdokumente gilt hier eine starke Eigenverantwortlichkeit. Stellen Sie Präferenzpapiere erst nach gründlicher Prüfung der Bedingungen und Vorlage aller Nachweisdokumente aus.

Damit Ihr Kunde in Kanada von den Zollbefreiungen profitieren kann, müssen Sie den präferenziellen Ursprung Ihrer Ware nachweisen können. Das Ursprungsprotokoll sieht keine förmlichen Präferenznachweise wie z. B. eine EUR.1 vor (ähnlich wie bei dem Abkommen mit Südkorea). Der präferenzielle Ursprung kann bis zu einem Betrag von 6.000 € durch eine Ursprungserklärung auf einem Handelsdokument (Rechnung) nachgewiesen werden.

Eine Besonderheit dazu: Eine Ursprungserklärung für eine Sendung ist 12 Monate gültig und kann Ihnen dabei als Langzeitursprungerklärung dienen. In diesem Fall ist bei der Ursprungserklärung der Zeitraum der Gültigkeit anzugeben.

Was das für Sie als Exporteur bedeutet
Bei Warensendung bis zu einem Wert von 6.000 € werden keine Anforderungen an den Status des Ausführers gestellt.

Möchten Sie Ursprungserklärungen mit einem Warenwert über 6.000 € ausstellen, ist eine REX-Registrierung Ihres Unternehmens erforderlich. Nach Artikel 19 Abs. 3 ist vorgesehen, dass eine vom Ausführer ausgefertigte Ursprungserklärung unterschrieben werden muss.

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