• 0228 / 95 50 120

Warenursprung und Präferenzen: Veränderungen mit dem neuen UZK seit 1.5.2016

©a_medvedkov – Fotolia
Unionszollkodex

Der Unionszollkodex (UZK) wird seit 1.5.2016 vollständig angewendet. Die entsprechenden Durchführungsbestimmungen regeln die genauen Details, wie dieser umzusetzen ist. Die Durchführungsbestimmungen setzen sich aus den Delegierten Rechtsakten (Delegated Acts) und den Durchführungsrechtsakten (Implementing Acts) zusammen. Auch der Bereich „Warenursprung und Präferenzen“ wird im UZK und in den entsprechenden delegierten Rechtsakten behandelt. Für Sie gibt es dabei einige Neuerungen zu beachten.

Die wichtigsten Änderungen für den Bereich Warenursprung und Präferenzen

▶ Importieren Sie Waren in die Europäische Union, müssen Sie zusätzliche Ursprungsregeln beachten (diese betreffen den nicht präferenziellen Ursprung). Betroffen von diesen Änderungen sind insbesondere die Kapitel 71 und 72.
▶Die bisherige Lieferantenerklärungsverordnung 1207/2001 geht in den Delegierten Rechtsakten auf, der Wortlaut bleibt gleich.
▶ Langzeitlieferantenerklärungen, die nach dem 1.5.2016 ausgestellt werden, können eine Gültigkeitsdauer von bis zu 2 Jahren haben.
▶ Im allgemeinen Präferenzsystem (beim Handel mit Entwicklungsländern) wurde der „registrierte Ausführer“ eingeführt. Alle „registrierten Ausführer“ sind in einer neuen EU-Datenbank erfasst. Nähere Informationen zum „registrierten Ausführer – REX“ finden Sie auf der Internetseite des Zolls.

Mein Tipp: Suchen Sie weitere Details zur Umsetzung, sollten Sie sich die Durchführungsrechtsakte des UZK ansehen. In unserem Artikel Die Durchführungsvorschriften des UZK haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.